dazwischen..

wie ist es dazwischen?

zwischen dem leben und dem tot sein.

was weiß ich schon davon,

kann nur beobachtend sein.

.

.

schreckhafte blicke, wild um sich suchend

dann wieder starrend

ich sehe nichts, aber er vielleicht doch

sieht, was ich nicht zu erfassen vermag

 

angespannt, der nacken, die arme, die hände

die beine vibrieren unter der decke aus grüngelbem stoff

davonlaufen will er

kommt aber nicht einen millimeter vom fleck

oder doch?

 

unruhe

angst?

ich lege eine hand auf seine stirn

eine darunter, ganz auf sein herz

und plötzlich sehe auch ich

den jungen mann im greisen gesicht

spüre die jugend, die er einmal war

 

entspannung, ein wenig

ausatmen tief

der blick fokussiert sich

 

dann schließen die lider das matttrübe blau

bringen ruhe, für minuten zum glück

 

doch bald beginnt der kreislauf von vorn

die suche, die angst

schwach und doch stark

er kämpft

im letzten sturm

 

schrei und verzweifle!

sei zornig und traurig!

sei angstvoll und launisch!

du, jetzt darfst du das alles sein!

dann

lass los, junger mann

werde liebend und still

das unwetter bringt dich letztlich ans ziel.

.

.

.

msp

.

.

.

.

 

 

 

 

 

 

 

 

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