schneekalt..

flocken tauen auf wangen

röten und nässen

der wind bläst bis in die knochen

ich blicke nach oben

wirbel aus weiß

stürzen auf mich

ich schließe die augen

und lasse mich schwindeln

dreh mich im kreis

bis ich falle

kenne kein oben kein unten

möchte jetzt tauchen

hinab in das eis

 

da steht jemand da

hebt mich, als wär ich gefrornes blatt

küsst mich zurück

ins irdene sein

 

mit staubzuckerlippen

und glühendem atem.

 

.

 

.

msp

 

.

 

.

 

.

 

 

 

 

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