blitzendes glas..

leg dich unter
mein messer
ich schneide dir dein
verlangen heraus
transplantiere es
in mich
und einen andern hinein
stopfe dich aus
mit jute und stroh
reiß´ an den haaren
und sammle sie auf
 
vergeude was es zu
sammeln gilt
verlange mehr als im
goldenen topf
 
kann nicht anders
will nicht anders
traue mich hinüber
finde neues
verlangen
lös´ die verknoteten
glieder
 
tosende meere
aus klangvollen zungen
befreit von der bürde
die worte zu sprechen
 
nackte gebeine
seidige beine
dem totenkopf
am nachtkästchen ein
ständchen gesungen
er blickt unter dein
dünnes kleid
sieht das nackte
verführen
und mutiert zum
erlegten
 
in ewigen zeiten
wirst du auf mich warten
befreist dich aus ketten
die ich dir nie gab
versinke in sehnen
nach blassen gefilden
und trotzigen jungens
 
im rudel ist nie
das gesuchte gefunden
der einsame krieger
er findet das licht
 
mein messer ist
scharf wie blitzendes glas
nimm dich in acht
bevor du mich nimmst
 
.
 
.
 
 
msp
 
 
.
 
.
 
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